Migration von WordPress zu HubSpot CMS: Schritt für Schritt
Eine Migration von WordPress zu HubSpot CMS bringt Ihre Inhalte, URLs und Formulare nach HubSpot und baut Ihr Theme als HubSpot-Theme neu auf. Blogbeiträge kann HubSpot direkt importieren. Seiten, Page-Builder-Layouts und Formulare müssen neu aufgebaut werden. Dieser Leitfaden führt Sie durch die sieben Schritte und nutzt dabei überall, wo es sie gibt, HubSpots eigene Import-Tools.
Die sieben Schritte im Überblick:
- Bestandsaufnahme Ihrer WordPress-Website
- Inhalte exportieren
- Blogbeiträge und Seitenstruktur in HubSpot importieren
- Theme neu aufbauen
- Formulare neu anlegen und mit dem CRM verbinden
- Weiterleitungen einrichten und SEO prüfen
- Livegang und Monitoring
Was umzieht und was neu aufgebaut wird
WordPress und HubSpot speichern Inhalte unterschiedlich. WordPress-Themes sind PHP, HubSpot-Themes bestehen aus HubL-Templates und Modulen. Deshalb gibt es keinen Knopf, der eine ganze Website umzieht. Das wird übernommen, und das nicht:
| WordPress | In HubSpot | Wie |
|---|---|---|
| Blogbeiträge | Blogbeiträge | Blog-Import von HubSpot: Titel, Text mit eingebetteten Bildern, URL, Veröffentlichungsdatum, Autor, Tags, Meta-Beschreibung und Beitragsbild |
| Seiten | Website-Seiten | Der Seiten-Import von HubSpot übernimmt URL, Titel, Meta-Beschreibung und Ihre Navigation. Der Seiteninhalt wird nicht übernommen. |
| Theme und Page-Builder-Layouts (Elementor, Divi, WPBakery …) | HubSpot-Theme mit Modulen | Neu aufbauen. Ein WordPress-Theme lässt sich nicht 1:1 umwandeln. |
| Formulare (Contact Form 7, Gravity Forms, WPForms …) | HubSpot-Formulare | Neu anlegen. Einsendungen landen danach direkt in Ihrem CRM. |
| Plugins | Integrierte Funktionen oder Integrationen | SSL, CDN, Caching und Sicherheit gehören zum Hosting von HubSpot; SEO-Werkzeuge sind im Editor eingebaut. |
| URLs | Gleiche oder weitergeleitete URLs | Behalten Sie die Slugs, wo möglich; 301-Weiterleitungen für alles, was sich ändert. |
Schritt 1: Bestandsaufnahme Ihrer WordPress-Website
Jedes Problem, das nach dem Livegang auftaucht, beginnt mit einer Seite, einem Formular oder einer URL, die niemand erfasst hat. Bevor Sie HubSpot anfassen, legen Sie eine Tabelle Ihrer Website an:
- Alle URLs. Starten Sie mit Ihrer XML-Sitemap und ergänzen Sie einen Crawl, damit Sie auch Seiten finden, die nicht in der Sitemap stehen.
- Traffic und Rankings pro URL. Holen Sie die Zahlen aus der Google Search Console und Google Analytics. Seiten mit Traffic oder Backlinks behalten ihre URL oder bekommen eine Weiterleitung.
- Eine Entscheidung pro Seite: behalten, zusammenlegen oder streichen. Eine Migration ist ein guter Moment zum Aufräumen, aber streichen Sie keine Seiten, die noch Besucher bringen.
- Seitentypen. Gruppieren Sie die Seiten nach Layout: Startseite, Leistungsseite, Landingpage, Blogbeitrag, Rechtliches. Jede Gruppe wird ein Template in HubSpot.
- Formulare und Integrationen. Erfassen Sie jedes Formular, wohin seine Einsendungen gehen und welche Tools mit der Website verbunden sind (Newsletter, Buchung, Chat, Analytics).
- Plugins. Notieren Sie, was jedes Plugin tut. Die meisten Funktionen gibt es in HubSpot schon; der Rest braucht eine Integration oder eigenen Code.
- Sprachen. Wenn Sie WPML oder Polylang nutzen, erfassen Sie, welche Seite in welcher Sprache existiert.
Schritt 2: Inhalte exportieren
Sichern Sie zuerst die komplette Website, dann exportieren Sie, was HubSpot importieren kann:
- Blogbeiträge: Laden Sie in WordPress unter Werkzeuge > Daten exportieren die XML-Datei Ihrer Beiträge herunter. Sie brauchen sie nur, wenn HubSpot Ihren Blog nicht direkt lesen kann (siehe Schritt 3).
- Medien: Bilder in Beiträgen kommen mit dem Blog-Import mit. Laden Sie weitere Dateien, die Sie noch brauchen, etwa PDFs, herunter, um sie in den Dateimanager von HubSpot hochzuladen.
- Formulareinträge: Exportieren Sie frühere Einsendungen aus Ihrem Formular-Plugin als CSV, um sie als Kontakte zu importieren.
- Bestehende Weiterleitungen: Wenn ein SEO- oder Redirect-Plugin schon Weiterleitungen enthält, exportieren Sie sie. Sie kommen in Schritt 6 in die neue Weiterleitungsliste.
Schritt 3: Blogbeiträge und Seitenstruktur in HubSpot importieren
Beide Importe starten in den HubSpot-Einstellungen unter Content > Blog. Dort wechseln Sie die Ansicht auf den Blog-Import (englische Oberfläche: Import blog) und starten einen neuen Import.
Blogbeiträge
Für WordPress-Blogs bietet HubSpot zwei Wege:
- WordPress connect liest Ihren Blog über die Standard-REST-API von WordPress; Sie geben nur die URL Ihres Blogs ein. Übernommen werden Titel, SEO-Titel, Meta-Beschreibung, Autor, Veröffentlichungsdatum, Beitragsbild, Kategorien, Tags und der Beitragstext. Eigene Beitragstypen (Custom Post Types) werden nicht unterstützt, und Sicherheits-Plugins, die die REST-API sperren, können den Import verhindern.
- XML-Upload nutzt den Export aus Schritt 2. Shortcodes werden standardmäßig entfernt; Bilder in Galerie-Tags und verlinkte PDF-Dateien werden nicht importiert.
Importieren Sie die Beiträge zuerst als Entwürfe. Prüfen Sie dann eine Stichprobe: Bilder, eingebettete Videos, interne Links (sie sollten absolute URLs nutzen) und die Autorenprofile.
Seiten
Der Import von Website-Seiten scannt Ihre Startseite und legt Ihre Seitenstruktur in HubSpot an: URL-Slug, Titel, Meta-Beschreibung und das Navigationsmenü, bis zu 400 Seiten pro Import. Der Seiteninhalt wird nicht importiert, die Seiten kommen also leer an. Damit ist dieser Import ein Gerüst für Schritt 4, keine fertige Migration.
Schritt 4: Theme neu aufbauen
Das ist der größte Teil der Arbeit. Ihr WordPress-Theme und jedes Page-Builder-Layout werden zu einem HubSpot-Theme: Templates für jeden Seitentyp und Module mit Feldern, die Ihr Marketing-Team im Seiten-Editor bearbeitet. Sie haben drei Möglichkeiten:
- Ein Marketplace-Theme. Schnell und günstig, aber Ihr Design passt sich dem Theme an, nicht umgekehrt.
- Ein individuelles Theme vom Entwickler. Ihr Design bleibt, wie es ist, aber jedes Template und jedes Modul wird von Hand in HubL programmiert.
- Das Theme mit transjt erzeugen. Wenn Ihr neues Design in Figma vorliegt oder mit einem KI-Builder wie Lovable, Claude Code oder v0 gebaut wurde, macht transjt daraus innerhalb weniger Stunden ein natives HubSpot-Theme mit bearbeitbaren Modulen. Lesen Sie, wie die Umwandlung aus Figma funktioniert, oder sehen Sie sich den Weg für KI-Builder an.
Sobald das Theme steht, füllen Sie die leeren Seiten aus Schritt 3: Template zuweisen, Module einfügen und die Inhalte übertragen. Halten Sie sich an Überschriften, Texte und Bilder aus Ihrer Bestandsaufnahme, damit unterwegs nichts verloren geht.
Schritt 5: Formulare neu anlegen und mit dem CRM verbinden
- Legen Sie jedes Formular als HubSpot-Formular neu an und ordnen Sie jedes Feld einer Kontakteigenschaft zu.
- Richten Sie Benachrichtigungen und Folge-E-Mails ein, damit am Tag des Livegangs kein Lead verloren geht.
- Importieren Sie frühere Formulareinträge als Kontakte, wenn Sie die Historie im CRM haben möchten.
- Bauen Sie Danke-Seiten und das Conversion-Tracking neu auf.
- Verbinden Sie die Tools aus Ihrer Bestandsaufnahme: Newsletter, Buchung, Chat. Viele haben eine HubSpot-Integration.
Das Tracking von HubSpot läuft auf HubSpot-Seiten automatisch. Google Analytics, einen Tag Manager oder andere Skripte fügen Sie im HTML-Header der Website ein, und das Cookie-Banner richten Sie in den HubSpot-Einstellungen ein.
Schritt 6: Weiterleitungen einrichten und SEO prüfen
Weiterleitungen entscheiden, ob Sie Ihre Rankings behalten. Ordnen Sie jeder alten URL aus Schritt 1 ihre neue URL zu:
- Behalten Sie die Slugs, wo möglich. In Schritt 3 importierte Seiten behalten ihre URL-Slugs. Die URLs der Blogbeiträge hängen von der Stamm-URL Ihres Blogs in HubSpot ab, prüfen Sie sie also.
- Legen Sie eine 301-Weiterleitung an für jede URL, die sich ändert oder wegfällt, und leiten Sie gestrichene Seiten auf die inhaltlich passendste Seite weiter, nicht auf die Startseite.
- Laden Sie Weiterleitungen gesammelt hoch, in den HubSpot-Einstellungen unter Content > Domains & URLs im Bereich der URL-Weiterleitungen, mit der CSV-Vorlage von HubSpot. Eine Datei fasst bis zu 500 Weiterleitungen, und ein einziger Fehler stoppt die ganze Datei, prüfen Sie sie also vor dem Hochladen. Der Sammel-Upload ist in Marketing Hub Professional und Enterprise sowie in Content Hub ab Starter enthalten.
- Übernehmen Sie die SEO-Daten: Seitentitel, Meta-Beschreibungen, Alt-Texte, Canonical-Tags und strukturierte Daten. Die XML-Sitemap erstellt HubSpot für Sie.
Schritt 7: Livegang und Monitoring
Nutzen Sie diese Checkliste vor und nach der Umstellung der Domain:
- Jede Seite aus der Bestandsaufnahme existiert in HubSpot oder hat eine Weiterleitung.
- Alle Formulare senden Test-Einsendungen an die richtige Stelle.
- Mobile Layouts, Navigation und Footer-Links funktionieren auf jedem Template.
- Verbinden Sie Ihre Domain mit HubSpot, indem Sie die DNS-Einträge ändern; das SSL-Zertifikat richtet HubSpot ein.
- Crawlen Sie die Live-Website und die Liste der alten URLs: keine 404-Fehler, keine Weiterleitungsketten.
- Reichen Sie die neue Sitemap in der Google Search Console ein.
- Beobachten Sie in den Wochen danach Crawling-Fehler und Ranking-Änderungen in der Search Console und ergänzen Sie fehlende Weiterleitungen sofort.
- Behalten Sie Ihre WordPress-Installation und das Backup, bis alles geprüft ist.
Wie lange dauert eine Migration?
Das hängt von vier Dingen ab: der Zahl der Seiten und Seitentypen, der Zahl der Sprachen, der Zahl der Formulare und Integrationen und davon, ob Sie gleichzeitig das Design ändern. Die Importe aus Schritt 3 dauern Stunden; die meiste Zeit kosten der Neuaufbau des Themes und das Übertragen der Seiteninhalte.
Lieber erledigen lassen?
transjt baut Ihr WordPress-Theme und Ihre Page-Builder-Layouts als natives HubSpot-Theme neu auf und zieht Ihre Inhalte mit allen Seiten, Beiträgen und Sprachen um. Website scannen, bestätigen, was bleibt, und Preis erhalten: Migrationsservice von WordPress zu HubSpot.
Häufige Fragen
Kann ich mein WordPress-Theme zu HubSpot mitnehmen?
Nein. WordPress-Themes sind PHP, HubSpot-Themes bestehen aus HubL-Templates und Modulen, das Theme muss also neu aufgebaut werden. Inhalte, URLs und SEO-Daten können umziehen.
Verliere ich meine Google-Rankings?
Nicht, wenn jede alte URL gleich bleibt oder per 301 auf ihre neue Seite weiterleitet und Titel, Meta-Beschreibungen und Inhalte unverändert übernommen werden. Kleine Ranking-Schwankungen in den ersten Wochen sind normal.
Kann HubSpot meine WordPress-Seiten importieren?
Nur ihre Struktur: URL, Titel, Meta-Beschreibung und Navigation. Der Seiteninhalt muss in HubSpot-Templates und -Modulen neu aufgebaut werden. Blogbeiträge dagegen werden mit ihrem Inhalt importiert.
Brauche ich einen Entwickler?
Für die Importe und Weiterleitungen nicht. Für das Theme brauchen Sie einen Entwickler, ein Marketplace-Theme oder ein Tool, das das Theme für Sie erzeugt.
Kann ich WordPress behalten und nur das CRM von HubSpot nutzen?
Ja. Das WordPress-Plugin von HubSpot bringt Formulare, Tracking und Chat auf Ihre WordPress-Website. Ein kompletter Umzug zu HubSpot CMS lohnt sich, wenn Website, CRM und Marketing in einem System laufen sollen.
Mehr zum ganzen Ablauf: was eine Migration von WordPress zu HubSpot umfasst und Migration zu HubSpot CMS aus anderen Systemen.